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Die Herrscher Roms an Donau, Rhein und Altmühl

im Spiegel ihrer Münzen

 

Januar 2006

 

Wie sahen sie aus – die Römischen Herrscher?

Schon römische Historiker schrieben, dass die Antlitze der römischen Kaiser (nicht zu vergessen auch der Kaiserinnen) auf deren Münzen der Wirklichkeit entsprächen. Der Herrschaftsbereich dieser Kaiser erstreckte sich bis in unsere Heimat.

 

Römische Resteinflüsse sind in der Thermenanlage im Römischen Bademuseum in Bad Gögging zu besichtigen sowie die hiesigen Kastelle Eining, Pförring und Pfünz.

 

Die Römer hinterließen uns nicht nur Bauwerke (Limes, seit 2005 UNESCO Weltkulturerbe) sondern auch Geldstücke aus purem Gold, Silber und Kupfer, fein säuberlich mit den Porträts von Kaisern versehen. Bemerkenswert ist hierbei, mit welcher hoher Prägekunst bereits vor 2000 Jahren gearbeitet wurde. Die Münzumschriften sind hervorragend zu lesen und die Abbildungen sind wertvolle Zeitzeugnisse, welche das Aussehen der Herrschenden darstellen.

 

Für einen Münz – Laien stellen sich doch oft folgende Fragen:

  • Christi Geburt: Wie sah der erste Römische Kaiser aus?
  • Judaslohn: Wer war damals an der Macht und wie sah er aus?
  • Ein Muttermörder: Wie sah Nero aus?
  • “Geld stinkt nicht”: Wie sah der Erfinder dieses Sprichwortes aus? – Übrigens war dieser auch der Erbauer des Limes und der umliegenden Kastelle.
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    Antworten hierauf findet der Interessierte in der Sonderausstellung (bis Dezember 2006) im Museum für Ur- und Frühgeschichte auf der Willibaldsburg in Eichstätt. Diese wurde initiiert durch Herrn Helmut Euringer, der zu dieser Ausstellung ein Buch verfasste. Darin befinden sich etwa 400 Abbildungen der Vorder- und Rückseiten jener Münzen und deren ausführliche Beschreibung. Zitat Dr. phil. Claus-Michael Hüssen der Römisch-Germanischen Kommission Ingolstadt: „Erläuterungen zu den Nominalen und den Legenden, Kaufkraft und Münzherstellungen sowie weiteren Aspekten des römischen Geldwesens bereiten den Leser vor auf den reich bebilderten Streifzug durch die römische Geschichte”.

     

    Das Buch „Herrscher Roms an Donau, Rhein und Altmühl im Spiegel ihrer Münzen” ist zu erwerben im Kurhaus, in der Tourist-Info sowie in der Limes-Therme Bad Gögging, Preis 14 €. Ein Teilerlös geht als Spende an den Verein Historia Romana Bad Gögging e.V.

     

    Weiter ist das Buch erhältlich in der Buchhandlung Nagel im Einkaufszentrum Abensberg sowie direkt beim Autor Helmut Euringer, in seiner Firma Schlosserei und Sonnenschutztechnik, Gewerbepark 15 in Neustadt/Do.