Saunieren wie einst die alten Römer

Die Römer-Sauna der Limes-Therme befindet sich in einem originalgetreu gebauten Limes-Turm mit römischem Badehaus. Mehr als 50 Exponate zur Geschichte des Limes, platziert in den unterschiedlich temperierten Saunen, schaffen eine besondere Atmosphäre. Zudem lädt ein herrlicher 600 qm großer Saunagarten mit mediterraner Bepflanzung zum Entspannen und Verweilen ein.

 

 

 

IMPLUVIUM (Fußbecken)

“Der tanzende Faun”, der Gefährte der Göttin Fauna, aus Pompeji. 79 n. Chr., beim großen Vulkanausbruch des Vesuvs in meterhohe Asche versunken und erst 1830 bei Ausgrabungen der Casa del Fauno, einer reichen Patrizier- Villa, in Pompeji wiederentdeckt. Das Original steht im National-Museum in Neapel.

LABRUM (Fußwärmebecken 20° - 25° C)

Vor und nach dem Saunabaden werden hier die Füße gewärmt, um besser in der Sauna schwitzen zu können. Die Blutgefäße werden erweitert, was zu einem angenehmen und effektiven Schwitzen verhilft. Auch nach der Abkühlung werden dadurch die Kapillare in den Fußsohlen angesprochen, damit der Blutkreislauf "ungehindert" zirkulieren kann.

CALDARIUM (Aufwärmesauna 40° - 50° C)

Das Caldarium (caldus = warm) war in der Antike ein sehr beliebter Raum. Hier hielt man sich gerne längere Zeit auf. Der Bademeister (balneator) oder ein Sklave übergoß die Badenden oftmals mit Wasser. Nach dem Bad legte man sich mit Vorliebe auf die Liegen und ruhte einfach aus.

SUDATORIUM I (Medusa-Grotte 50° C)

Ein Schwitzbad, um einen kleinen, meist runden, übergewölbten Raum. Bis ins erste Jahrhundert nach Christus stand in der Mitte ein Kohlebecken, darüber in der Kuppel befand sich ein Spiegel. Das Medusenhaupt „Rondanini“ (um 440 v. Chr.) ist eine römische Marmorkopie nach einem Werk des Phidias.

SUDATORIUM II (Trajan-Grotte 60° C)

Frauen und Männern, die schwere körperliche Strapazen hinter sich hatten, oder sich abhärten wollten, stand zur Römerzeit das Sudatorium zur Verfügung. Kaiser TRAJAN (100/110 n. Chr.) wacht in Form einer römischen Marmorbüste über seine Gäste.

LACONICUM I (Turm-Sauna 80° C)

Die Funktionsweise ist der finnischen Sauna sehr ähnlich, wobei der Körper durch eine hohe Lufttemperatur zum Schwitzen gebracht und anschließend zur Abhärtung rasch abgekühlt wird. Der Besuch des Laconicums kann sowohl am Anfang als auch am Schluss des Badelaufs stehen.

LACONICUM II (Heißluft-Sauna 90° C)

Die den Kreislauf anregende, für die Atmung heilsame und den Körper vitalisierende Wirkung der Sauna war den Römern wohl bekannt.

FRIGIDARIUM (Tauchbecken)

Der Badegast taucht zum Abschluss in das kalte Wasser ein (die Römer in Bad Gögging verwendeten quellfrisches Schwefelwasser) wodurch er gleichzeitig erfrischt und abgekühlt wird. Medizinisch gesehen ist dies die gesündeste Art, den Badevorgang zu beenden, da es den Organismus anregt und den Körper abhärtet. Vor dem Ankleiden salbt man sich mit duftendem Öl ein.

SAUNAGARTEN

Der rund 600 qm große FKK-Garten mit zahlreichen Liegemöglichkeiten lädt zum Entspannen und Verweilen ein.

TEPIDARIUM (Aufenthaltsraum)

Tepidarien waren lau temperierte Aufenthaltsräume ohne gesonderte Badebecken. Sie dienten in erster Linie gesellschaftlichen Zwecken, und waren Treffpunkt für jedermann. Zu den Aufgaben des Badepersonals zählten das Rasieren, Auszupfen von Haaren, Frisieren, Schminken, Salben und die Massage.


Dienstags (außer feiertags) ist unsere Römer-Sauna

für Damen reserviert.