Entspannen wie auf "Welle Sieben"

Wasserauftrieb macht alle Bewegungen leichter. Deshalb werden viele Patienten zur Nachbehandlung von Unfällen und Rückenleiden oder Rheumatismus mit Wassergymnastik behandelt.

 

Für Wirbelsäulen- und Bandscheibenpatienten ist das Wasser das einzige Medium in dem sie absolut schwerelos gelagert werden können, was zu einer Schmerzlinderung führt. Je schneller man sich unter Wasser bewegt, umso größer wird der Wasserwiderstand. Dieser hydrostatische Druck kann gezielt für eine besonders muskelstärkende Gymnastik angewandt werden.

 

 

Die Wasserwärme unseres staatlich anerkannten Heilwassers wirkt entspannend. Sie trägt auch zur Lockerung von Verkrampfungen bei, überdies kann das vegetative Nervensystem beruhigt und Schmerzen können leichter gelöst werden. Im Thermalbad wirkt sich dazu noch die besondere chemische Zusammensetzung des Wassers günstig aus. Die im Thermalwasser gelösten Inhaltsstoffe beeinflussen den Organismus über den mit der Haut auftretenden Stoffaustausch. Dabei ist sowohl eine Aufnahme (Resorption) in den Körper mittels Durchdringen der Haut, als auch eine Einlagerung (Deposition) von Inhaltsstoffen aus dem Wasser in die Haut möglich, welche sich positiv auf den Stoffwechsel auswirken können.

 

Auch die Wärmeeinwirkungen (z.B. Wassertemperatur 33 bis 36 °C) haben Einfluss auf den Stoffwechsel, denn bereits bei einem Körpertemperaturanstieg von nur 1 Grad entsteht eine 17 prozentige Erhöhung des körpereigenen Energieumsatzes. Dadurch ergibt sich eine Steigerung der Verbrennungsvorgänge im Körper mit Einfluss auf die verschiedenen Organsysteme.

 

Es gibt aber auch Gründe, die das „Turnen im Wasser“ verbieten, zum Beispiel Herzkrankheiten, akuter, entzündlicher Rheumatismus, akute Venenentzündung oder Thrombose, wo medizinischer Rat erforderlich ist. Das Wichtigste ist die Regelmäßigkeit und der damit verbundene Spaß durch den Therapie-Erfolg.